Bevor wir in die Inhalte eingestiegen sind, wurde darüber abgestimmt, wie wir mit der Teilnahme von politischen Jugendorganisationen umgehen. Aufgrund der Überparteilichkeit der Veranstaltung hat sich die #jufo-Community dafür entschieden sie lediglich als Gäste für Diskussionsrunden oder von Aktionsständen einzuladen. Sie können jedoch kein Teil der Community werden.
Es wurde über vier Themen für Diskussionsrunden und eine Workshop-Idee gesprochen. Seht selbst:

  1. QueerFalt:
    In dieser Runde geht es um queere Lebenswelten und Vielfalt:

    • Es wurde darüber gesprochen, dass Unisextoiletten als Begriff an Schulen eingeführt werden soll: Toiletten müssten baulich nicht verändert werden, sondern lediglich die Beschilderung.
    • Eine gendergerechte Sprache soll in der Lebenswelt von Schüler*innen und Lehrer*innen präsent sein.
    • Ein trans*sensibler Biologieunterricht, in dem die Vielfalt in den Aufgabenstellungen schon vorfindbar ist, könne ein möglicher Schritt in die richtige Richtung sein.
      Diese Runde ist als eine offene Gesprächsrunde angedacht. Die Gastgeber*innen möchten zunächst die aktuelle Situation abbilden. Dann die Forderungen und deren Gründe aufzeigen und Lösungsansätze bieten.
      Eingeladen werden sollen Helmut Metzner von der FDP, Annkatrin Esser von der Grünen Jugend und Dirk Behrendt, MdA von den Grünen und gleichzeitig Justizsenator.
      Hier arbeiteten Lambda BB. e.V. und eine Privatperson zusammen.
  2. Nachhaltigkeit:
    In dieser Runde werden Konsum und Verschwendung, Mülltrennung, Ernährung, Verkehr, regulierte Energie sowie Gebäude und ihre Sanitäranlagen thematisiert. Die Gruppe möchte auf Politikerinnen verzichten und lieber Expertinnen aus Nicht-Regierungsorganisationen einladen.
    Mögliche Expert*innen könnten aus den Bereichen Verbraucherschutz oder Energie kommen, sowie der Nachhaltigkeit verbundene Jugendorganisationen, wie die BUNDjugend oder Jugendorganisationen der Parteien.
    Die Runde wird zu Anfang in die Thematik mittels Fragen an das Publikum einsteigen. Anschließend soll eine koordinierte Aussprache durch die Moderation geschehen und abschließend sollen die Ergebnisse in einer Abschlussaussage gesammelt werden.
    Hier sind der Bezirksschülerausschuss Friedrichshain-Kreuzberg und Young Voice TGD beteiligt.

  3. Jugendfördergesetz:
    Das Abgeordnetenhaus hat den Senat im Juni 2017 aufgefordert, ein Jugendfördergesetz auf den Weg zu bringen, das verbindliche Standards für die Kinder- und Jugendarbeit festlegt und Grundlagen für eine bedarfsgerechte Finanzierung definiert. In dem Antrag wurde festgelegt, dass Jugendliche am Schreiben des Gesetzestextes beteiligt werden müssen.
    Zu Beginn der Diskussion auf dem #jufo18 soll die aktuelle Situation skizziert werden, um danach gemeinsam detailliert über die Inhalte zu reden. Die Systematik und der Aufbau der Beteiligung am Gesetzesentwurf, sowie Geldverteilung und mögliche Beteiligung an Entscheidungsprozessen stehen hier im Fokus.
    Die Gruppe möchte gerne, dass June Tomiak, Bündnis 90/Die Grünen, nach stellvertretenden Ansprechpartner*innen gefragt wird. Da sich der Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses (AGH), dem auch sie angehört, während des #jufo18 auf Dienstreise befindet. Außerdem wird als wichtig gesehen, Personen aus dem Haushaltsausschuss zu der Runde einzuladen. Ferner soll die Staatssekretärin für Jugend und Familie Sigrid Klebba eingeladen werden.
    Es wird wahrscheinlich eine Fish bowl Diskussion oder ein World-Café.
    Aktiv beteiligt ist bislang der Bezirksschülerausschuss Treptow -Köpenick.

  4. Stärkung von Jugendbeteiligung:
    Bei diesem Thema steht bislang nur die Idee. Ein Konzept und Ideen zum Ablauf werden nachgereicht.
    Für diese Runde ist das Kinder- und Jugendparlament Charlottenburg Wilmersdorf zuständig.

  5. Weitere Ideen zu Diskussionsrunden und Workshopformaten:
    Themen, die zudem in der Pipeline hängen, an denen aber noch gearbeitet wird, sind:
    • Digitalisierung in der Schule und im Allgemeinen
    • Rassismus in der Schule.
      Jugendliche vom Unabhängigen Jugendzentrum Pankow e.V. haben sich entschieden, einen Betroffenenaustausch für Menschen, die Opfer rechten Gedankenguts geworden sind anzubieten, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Dies soll eher im Workshopformat passieren.

Die Diskussionsthemen werden wir am 25.04.2018 weiter vertiefen. Der Ort wird noch bekannt gegeben. Dort wollen wir die letzten vier Themen fixen. Kommt zahlreich!

Zuvor freuen wir uns auf den nächsten Stammtisch am 11.04.2018 von 18-20 Uhr Uhr beim Jugendnetzwerk Lambda BB e.V. in der Sonnenburger Straße 69 nahe des S-/U-Bahnhofs Schönhauser Allee. Da werden wir zu den Aktionsständen brainstormen. Melde dich bitte vorher bei Nesreen an und bring gerne Freund*innen mit.

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